
Die Galerie
lony.art ist aus einer Kunstsammlung entstanden, die über einen Zeitraum von 35 Jahren aufgebaut wurde.
Ein Teil dieser Sammlung wurde ab 2018 in den großen und schönen Räumlichkeiten einer ehemaligen Kirche gezeigt. Die Resonanz von Besuchern war sehr positiv und es wurde häufig Interesse am Erwerb von Kunstwerken aus der Sammlung geäußert.
Über viele Jahre wurden die persönlichen und vertrauensvollen Beziehungen zu einzelnen Künstlern weiter ausgebaut. Auffallend war die positive Entwicklung der ausgewählten Künstler, das zunehmende Interesse an diesen Künstlern und der sich daraus entwickelnde Markterfolg.
Immer wieder wurde von Künstlern der Wunsch nach einer gemeinsamen Vermarktung ihrer Kunstwerke geäußert.
Dieser Wunsch der Zusammenarbeit, die Leidenschaft für die Kunst, die intensive Beschäftigung mit dem Kunstmarkt, die erfolgreich aufgebaute Sammlung, die vertrauensvollen Beziehungen zu Künstlern und die vorhandenen Räumlichkeiten haben jetzt zu der Entscheidung geführt, die Galerie lony.art zu eröffnen, um die Kunst sichtbar zu machen und Werte zu schaffen.

Der Ort
lony.art hat außergewöhnliche und große Räumlichkeiten für Kunstausstellungen und Veranstaltungen.
Die Galerie hat ihre Ausstellungsflächen in einem ehemaligen Kirchenanwesen das von 1953 bis 1955 in Engelskirchen errichtet wurde. Auf 5000 qm Grund entstand eine weiße Kirche mit 200 Plätzen bestehend aus Kirchenschiff, Räumen für das Gemeindeleben, Glockenturm und Pfarrhaus. 1962 wurde eine Orgel eingebaut und 1981 erfolgte eine Erweiterung um ein Gemeindehaus mit Foyer, Küche und Sanitäranlagen. Nachdem die evangelische Kirche sich zur Veräußerung entschieden hatte, wurde der Komplex 2010 von Gerd Lony gekauft und in den Folgejahren vollständig renoviert.
lony.art liegt in der Natur und ist dennoch verkehrsgünstig mit dem Auto, der Regionalbahn und dem Bus zu erreichen. Die Fahrzeit von Köln beträgt über die A4 ca. 30 Minuten.
Zum Ort
Das Programm
Von der Galerie wird zeitgenössische Kunst mit ausgeprägten narrativen und inhaltsreichen Positionen vertreten.
Der Schwerpunkt liegt auf der Malerei, der Skulptur und der Fotografie.
Die Künstler der Galerie haben durchweg ein eigenständiges Profil, einen prägenden emotionalen und persönlichen Ausdruck. Ihre Kunstwerke können als individuelle Antwort auf zentrale Lebensfragen verstanden werden.
Die Künstler sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.
Bedingt durch die Sammlungstätigkeit liegt ein Schwerpunkt der Galerie auf französischen und deutschen Künstlern.

Die Presse
Gerd Lony nutzt die frühere evangelische Kirche in Osberghausen als Kunstgalerie - Von Reiner Thies · Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau · 28. März 2026
Gerd Lony ist kaum zu bremsen. „Rede ich zu viel?“, fragt er den Besucher und schreitet schon zum nächsten Bilderstapel, um ein weiteres Werk hervorzuholen und mit Begeisterung von Motiven, Farben und Linien zu schwärmen. Lony ist zwar auch ein Kaufmann, als Gastgeber in seiner „Galeriekirche“ aber vor allem ein Kunstliebhaber. „Das hier ist keine Arbeit für mich“, sagt der 66-Jährige, „das ist ein Hobby, und ich werde es noch lange machen.“
2007 hat die evangelische Kirchengemeinde das Mitte der 50er Jahre errichtete Gebäude im Engelskirchener Osten wegen der zurückgehenden Gottesdienstbesuche aufgegeben. 2011 kaufte es Lony, um von dort aus den Vertrieb von Produkten für Diabetiker und zur Gewichtsreduzierung zu organisieren, mit denen seine Firma handelt. Er wohnt seit 1998 gegenüber auf der anderen Seite des Aggertals und merkte auf, als er in der Zeitung davon las, dass die Kirche zum Verkauf steht. Dass er einen Teil seiner Kunstsammlung dort aufhängen könnte, war zunächst nur ein Nebeneffekt.
Gerd Lony ist in der Nähe von Braunschweig in einem kunstsinnigen Haushalt aufgewachsen, schlug nach dem Abitur eine Offizierslaufbahn bei der Marine ein, bevor er Betriebswirtschaft studierte. Mit 40 ging er nach Köln und machte sich selbstständig. Schon immer hat er Kunst gesammelt, Grundstock waren Bilder seines malenden Vaters. Bei einer Urlaubsreise nach Paris machte ihn eine Galeristin mit zeitgenössischer Malerei aus Frankreich bekannt, von nun an ein Schwerpunkt von Lonys Sammelleidenschaft. Bald lernte er die Maler auch persönlich kennen, und schließlich überzeugte ihn einer davon, sich für den Verkauf seiner Bilder in Deutschland einzusetzen. Aus dem Sammler wurde ein Galerist.
Zum vollständigen Artikel